Niemals aufgeben

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1999 erhält der Kärntner Michi Kurz nach einem Sturz beim Skitouren-Rennen „La Pierra Menta“ die Diagnose Querschnittslähmung – ohne jegliche Hoffnung auf Genesung. 16 Jahre später steht er wieder auf den Skiern und ist zurück auf der Rennpiste. Die Bergwelten-Dokumentation erzählt vom langen Weg aus dem Rollstuhl zurück auf die Bretter, die seine Welt bedeuten.

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© Koller
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Nach seinem schweren Unfall kommt die schockierende Diagnose: Lähmung halsabwärts, Rollstuhl.

Für den erfolgreichen Extremsportler (Skitourenläufer und Radfahrer) und jungen Familienvater aus dem Lesachtal ein niederschmetterndes Urteil. 

Doch Michael Kurz gibt nicht auf, glaubt an die Rückkehr in ein normales Leben, will wieder zurück in den Spitzensport. Schritt für Schritt kämpft er sich voran. Und nur zwei Jahre nach dem Unfall steigt er wieder ins Wettkampfgeschehen ein, gewinnt auf Anhieb als Radrennfahrer die Österreichischen Meisterschaften und holt 2004 bei seiner Paralympics-Premiere in Athen Platz 5. Er wird mehrfacher Gesamt-Europacupsieger im Paracycling und mehrfacher Staatsmeister und ist auch im Wintersport bald wieder erfolgreich: 2003 holt Michael Kurz bei der Behinderten-WM im Langlaufen Silber und Bronze, dazu kommt 2009 noch einmal Bronze im Langlauf.

Doch trotz aller Titel, ein brennender Wunsch bleibt: noch einmal an der Pierra Menta teilnehmen, an jenem Rennen, bei dem sein Leidensweg begann.

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